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Gesprente Ketten - BluRay



Freigabe: FSK 12
Länge: 2:52:13 (2:50:46 o.A. - Abspann beginnt über bewegtem Bild)
Extras:
- Audiokommentar vom Regisseur John Sturges, der Besetzung und der Filmcrew
- Gesprengte Ketten: Fakt und Fiktion
- Gesprengte Ketten: Vorbereitung auf die Flucht
- Gesprengte Ketten: Flucht in die Freiheit
- Gesprengte Ketten: Ein Erfolg bei Kritikern und Publikum
- Hintergründe
- Weitere Interviews
- Der wahre Virgil Hilts
- Gesprengte Ketten: Rückblick auf die Entstehung
- Original-Trailer

Gesprengte Ketten - Trailer

Der am 18. August 1992 im Alter von 81 Jahren an Herzinfarkt verstorbene Regisseur John Sturges konnte auf eine Lange Laufbahn zurückblicken, mit der er der Filmgemeinde großartige Klassiker wie „Stadt in Angst“ (1950), „Der alte Mann und das Meer“ (1958), „Die glorreichen Sieben“ (1960) oder auch „40 Waagen westwärts“(1965) hinterließ. Im Jahr 1963 schuf er ein Kriegsdrama, das bis heute seines Gleichen sucht und auf wahren Begebenheiten beruht. Basierend auf dem Buch „The Great Escape“ (1950) von Paul Brickhill entstand „Gesprengte Ketten“ und sollte sich zu einem der Höhepunkte seiner Laufbahn entwickeln.

Story:
1944 im Straflager Stalag Luft III im niederschlesischen Sagan (heutiges Polen):
Vollgepackt mit alliierten Kriegsgefangenen herrscht ein lockerer Alltag im deutschen Straflager, das als sicherstes seiner Art gilt. Doch die Gefangenen, allesamt erfahrene Ausbrecher und jeder ein Fachmann auf seinem ganz eigenen Gebiet haben große Pläne. Während einige Wenige sich lieber alleine versuchen möchten, plant der Rest einen Ausbruch nie dagewesenen Ausmaßes welcher Hunderten von Ihnen die Flucht ermöglichen soll.

Wie auch schon zuvor in „Die glorreichen Sieben“ gelang es John Sturges auch hier erneut, das Who-is-Who der damaligen Schauspielerriege um sich zu versammeln. Dabei vereinte er sowohl aus genanntem bereits bekannte Mimen wie Steve McQueen, Charles Bronson und James Coburn, als auch jede Menge andere Größen wie Richard Attenborough, Donald Pleasence oder auch James Garner. Und wie bereits in seinem unvergleichlichen Western gelang es auch hier, keinen der Schauspieler in den Vordergrund zu stellen, sondern alle Hand in Hand miteinander für den Film arbeiten zu lassen.

Da Sturges viel Wert auf Authenzität legte wurde größtenteils in Deutschland gedreht. Die Innen- und Außenaufnahmen des Lagers wurden in den Bavaria Filmstudios bzw. im naheliegenden Perlacher Forst aufgenommen, die Flucht durch Europa entstand hauptsächlich im Allgäu, genauer gesagt in Füssen, Schwangau und Pfronten (wodurch für mich als Kemptener eine noch größere Bindung zum Film besteht). Auch das Lagerleben selbst erscheint zwar für den Zuschauer im ersten Moment sehr locker und unglaubwürdig, wurde aber von 7 ehemaligen Insassen bei einer Vorführung zum 65. Jahrestag des Straflagers Stalag Luft III als äußerst authentisch beschrieben.

Gesprengte Ketten schafft es durch seine ganz eigene Art der Inszenierung diverse Genre miteinander zu vermischen, ohne aufgesetzt oder erzwungen zu wirken. So besteht der Film sowohl aus lockeren, humoristischen, ja stellenweise sogar slapstickartigen Passagen, wie auch aus äußerst dramatischen Momenten, wie beispielsweise die finale Flucht und die daraus resultierenden Gefangennahmen.

Getragen wird der Film selbstverständlich neben der unglaublichen aber wahren Geschichte vor allem von den großartigen schauspielerischen Leistungen, die dem Zuschauer von der ersten Minute an alle Sympathien entlocken und einen jeder Zeit mit den Insassen mitfiebern lassen.

Der unvergessliche Score von Elmar Bernstein, allem voran sein „Great Escape March“ mit Ohrwurmgarantie, tut sein übriges, um Gesprengte Ketten zu einem Meisterwerk der Filmgeschichte zu machen. Unglaublich, dass dieser Film kaum Auszeichnungen vorzuweisen hat. Die einzig Würdigung erhielt Steve McQueen als bester Darsteller beim Moscow International Film Festival, ansonsten erlangte der Film lediglich von der Wiesbadener Filmbewertungsstelle das „Prädikat wertvoll“.

Bildqualität:
Das im Vorfeld hochgepriesene Bild erweist sich als durchwachsen. Viele Aufnahmen bieten einen tollen Schärfegrad und offenbaren jede Menge Details, andere sind wiederum etwas weicher und verwaschen, hin und wieder folgen unscharfe Momente und starkes Filmkorn. Verunreinigungen und dgl. sind nahezu vollständig entfernt worden und bieten ein sauberes Bild. Insgesamt sah The Great Escape noch nie so gut aus, dabei wäre aber eindeutig mehr drin gewesen. 6/10

Tonqualität:
Der Ton ist fast komplett frontlastig aber zu jeder Zeit sauber und klar verständlich. Der Score und kleinere Action-Momente punkten mit kräftigem Sound, im Großen und Ganzen ist der Ton aber weit entfernt von Surroundgefühl oder Atmosphäre. 4/10

Fazit:
Gesprengte Ketten ist ein zeitloser Klassiker, der auch nach über 50 Jahren noch perfekte Unterhaltung bietet. Hier stimmt einfach die gesamte Inszenierung und bietet 160 Minuten großartige Unterhaltung , getragen von herrlich agierenden Schauspielern, einer spannenden Geschichte und einzigartigem Score. 10/10

Testgeräte:
Panasonic TX-P50C3E Plasma-Fernseher
Panasonic BTT-290 BluRay-Heimkinoanlage
3.5.14 11:48
 
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